Eintracht-Masken bringen 7700 Euro für guten Zweck ein
Spende: Mechenharder Verein übergibt Geld
In der Hochphase der Pandemie hat der Gesang- und Musikverein Eintracht Mechenhard die Spendenaktion »Eintracht gegen Corona: Maske tragen, Gutes tun« ins Leben gerufen. Das Ergebnis: 1000 selbstgenähte »Masken made in Meschned« und ein Spendenerlös von 7700 Euro. Wie der Verein mitteilt, geht das Geld je zur Hälfte an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg und in die eigene musikalische Jugendarbeit.
Am Montagnachmittag überreichten die Initiatoren der Aktion, Vorsitzender Benjamin Bohlender und Svenja Vill vor den Räumen des Hospizdienstes im Schlosspark Kleinheubach zwei Schecks an Katja Neuberger-Ebert vom Hospizverein und Jugendleiterin Ilona Winter. Katja Neuberger-Ebert vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg war zu Tränen gerührt, heißt es in der Mitteilung weiter.
Der Hospizverein finanziert seine Arbeit überwiegend durch Spenden. »Durch Corona war hier ein starker Einbruch zu verzeichnen«, erklärte sie. Umso mehr helfe die Spende des Mechenharder Gesang- und Musikvereins, die unter anderem für Befähigungskurse zur Ausbildung weiterer ehrenamtlicher Helfer verwendet werden soll.
Über mehrere Wochen hatte ein Team aus Musikerinnen, Sängerinnen und Freunden des Vereins viel Zeit und Arbeit investiert: Material organisieren, Stoffe zuschneiden, Masken nähen, Bestellungen entgegennehmen, Päckchen versenden. Aus dem Sortiment von 14 Masken-Modellen in unterschiedlichen Farben – darunter auch Kindermasken – konnten gegen eine freiwillige Spende online Masken geordert werden, die innerhalb von Mechenhard von Jungmusikern kostenlos an die Haustür geliefert oder per Post verschickt wurden.
Die geltenden Kontaktbeschränkungen stellten die Organisatoren dabei vor besondere logistische Herausforderungen bei der arbeitsteiligen Umsetzung des Projekts. »Die Nachfrage aus dem ganzen Landkreis war riesig und das Feedback einfach überwältigend«, so das Fazit zum erfolgreichen Projektabschluss. ana